Continua?

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Auf dem Weg nach Windhoek vom internationalen Flughafen – nach Hosea Komombumbi Kutako benannt, einem frühen Streiter für die namibische Unabhängigkeit – fährt ein Regierungskonvoi an unsrem Taxi vorbei. Vielleicht sitzt darin Edgar Lungu, der amtierende Präsident Sambias, der dem Independence Memorial Museum am selben Tag einen Besuch abgestattet hat.

Widmung

Widmung des sambischen Präsidenten Edgar Lungu im Gästebuch des Independence Memorial Museums, Windhoek, 27.9.2015. Frei übersetzt: „Die Wahrheit über den Kampf des namibischen Volkes möge erzählt werden. Dies [museale Darstellung?] ist sicherlich ein Weg, die Geschichte lebendig zu halten, zur Wertschätzung durch unser Volk [?]. Auf daß der Kampf weitergehe!“.

Während „a luta continue“ im Portugiesischen eine Art imperativen Voluntativ mit Verwandtschaft zum Subjunktiv ausdrückt („Auf daß der Kampf weitergehe!/Der Kampf gehe weiter!“), lautet der Indikativ Präsens „a luta continua“ („Der Kampf geht weiter.“). Beide Ausdrücke, vor allem aber „a luta continua“, dienten während der Unabhängigkeitskriege im lusophonen Afrika, insbesondere in Mosambik, als Durchhalteparole und Schlachtruf. Spätestens seitdem Miriam Makeba 1979 mit gleichnamigem Liedtitel der vier Jahre zuvor erlangten Unabhängigkeit des Landes, dessen erstem Staatspräsidenten Samora Machel und Anführer der Frente de Libertaçao de Moçambique (FRELIMO) ein Denkmal setzte, ist „a luta continua“ Kulturgut und als semantischer Ankerhaken aus der politischen Landschaft des südlichen Afrika nicht mehr wegzudenken. Die weitgehend zu nepotistischen Staatsapparaten mit autoritären Zügen mutierten ehemaligen Widerstandsbewegungen und –parteien vermögen es trotz Armut als Konstante im Leben der Mehrheit, offener Gesetzesbrüche und Skandalen aller Art noch immer, ihren Machtanspruch nicht zuletzt mittels Anrufung der Loyalität zu einer gemeinsamen heroischen Vergangenheit zu legitimieren und als „nationale Einheit“ zu sichern.

Das Radio meines Mietwagens streikt. Die majestätische Landschaft lenkt mal gefährlich ab, hat Suchtpotential, mal erscheint sie mir gähnend langweilig. Die zu Teerhügeln gefahrenen Erdmännchen kenne ich schon, die Paviane am Straßenrand sorgen nur beim ersten Mal für Wachsamkeit. Die Straße wird immer gerader, die Müdigkeit des Hochzeitswochenendes irgendwo in der Savanne von Oshikoto mit Abstecher zur angolanischen Grenze fährt mit. Ich bin den Menschen, die mir entlang dieser tausend Kilometer zwischen Windhoek und „Keetmans“ und zurück Gesellschaft leisten, ebenso dankbar wie sie mir für die Mitnahme umsonst.

„Namibia is not good”, stöhnt die ältere Damara-Dame aus Gibeon auf dem Beifahrersitz in brüchigem Englisch nach ein paar Takten Afrikaans, die ich, obwohl ich weiß bin, nicht verstanden habe. Sie klingt weniger optimistisch als die 14jährige, die mir ihre Zukunftspläne rezitieren wird und sich so anhört, als hätte sie sie einer Broschüre der in Tses, ihrem Heimatort, tätigen US-amerikanischen „Peace Corps“ entnommen. Oder als die Abiturientin von Kalkrand, die Medizin studieren möchte und deren Platz auf der Rückbank in Mariental gerade frei geworden ist.

Die junge Mutter von hinten setzt ein: „We are suffering a lot”. Das Röcheln ihrer drei Kinder läßt wenig Zweifel an der Aussage. Dort links wohne ihre Großmutter. Ich sehe nur Horizont und an einer Stelle dunkleres Grün. Ja, diese Baumgruppe sei es. Ob wir unterwegs vorne an der Erhebung kurz anhalten könnten, sie müsse ihrem Mann etwas geben. Eine hagere Gestalt mit von Polio gezeichnetem Gang, deutlich älter, nimmt die angebrochene Flasche Cola und eine kleine Plastiktüte mit Lebensmitteln entgegen. Sie herrscht ihn an, er ist ihr zu langsam. Wir fahren weiter. „A woman driving makes me proud, very proud!“ Eines Tages wolle sie auch Autofahren können. Ob es schwer sei? Ich ermutige sie, weiter zu träumen und weiß nicht so recht, ob das freundlich oder gemein von mir ist. Ob ich einen „boyfriend“ habe oder verheiratet sei, wie alt, Kinder? Nein. Das fragende Staunen weicht entschiedener Zustimmung. „That’s good!“ Was wiederum ich nicht ganz nachvollziehen kann. Dann aber schimpfen wir gemeinsam und mit Inbrunst über unzuverlässige Männer. Wie feig sie sein und wie sehr sie einem doch auf die Nerven gehen können! Ergehen wir uns in sexistischer Einfalt oder bringen wir gereifte Lebensweisheiten auf den Punkt? Marys* Blick verschwimmt. Mit stolzer, aber zarter Stimme schiebt sie hinterher, daß ihr Mann und sie nun schon seit bald fünf Jahren verheiratet seien. Ich möchte mehr von ihren Errungenschaften erfahren, und sie muß morgen dieselbe Strecke zurück, nachdem sie die beiden Älteren zur Schule gebracht hat. Wir verabreden uns für den Vormittag am Ortsausgang von Tses.

Endlich Keetmanshoop. Wie es wohl vor 115 Jahren war, als mein Urgroßvater als Kolonialsoldat hier ankam? Was können die Wege dieses mir Unbekannten heute aufzeigen? Hat seine Präsenz etwas mit meiner zu tun, außer daß ich sie zum Anlaß genommen habe, mir Zugang zu Geschichte und Gegenwart dieser Region zu verschaffen? Es ist noch nicht dunkel. Bei meinem ersten Spaziergang durch den Stadtkern bin ich die einzige Weiße zu Fuß. Morgen wird es nicht anders sein. Abertausende Glasscherben glitzern in der Abendsonne und machen den kargen Sandboden zu einem Ereignis.

Genauso staune ich über das Menü des Hotels: Eisbein, Sauerkraut, Spätzle und so fort. Die Klientel ist überwiegend schwarz und coloured. Kitschige Gemälde von Rhino, Leopard und Co. wachen über mein einsames Mal, das ich möglichst „namibisch“ gewählt habe. Viel Fleisch, wenig Kohlenhydrate, noch weniger Gemüse. Am Nachbartisch erklärt ein Deutscher seinen Tischgefährten in sehr gutem südafrikanisch-englischem Akzent die Zubereitung von Königsberger Klopsen, dazu den Verlauf der deutsch-polnischen Grenze, wobei Danzig auf seiner Landkarte zunächst in Rußland liegt. Es fällt noch das Wort „Sudeten“. Ich ziehe mich zurück. Auf dem Nachttisch meines Doppelbettzimmers liegen zwei Bibeln.

Der Morgen ist fortgeschritten, das Licht liegt schon zu grell auf dem Ort. Ein vielleicht achtjähriger Junge ruft „Madam! Madam!“ und läuft auf mich zu. Coloured, zerrissene Kleidung, Afrikaans. Es dauert, bis ich begreife, was er von mir will: Ich soll ihn mit zu mir nach Hause nehmen. Aber ich habe hier kein Zuhause. Enttäuschung. Die Frage nach dem Verbleib seiner Eltern beantwortet sich von selbst. Er schüttelt den Kopf. Wir schweigen. Er schaut traurig, in die Weite an mir vorbei, überlegt. Die Welt hat Zeit, sich mit Wucht zurückzumelden. Schließlich bittet er mich um zwei namibische Dollar, Brot kaufen. Ich gebe ihm zehn. Er bedankt sich schüchtern, dreht um und rennt in Richtung Supermarkt. Wenige Augenblicke später: „Madam! Madam!“. Er möchte auch Cola kaufen, ich solle ihm noch etwas mehr Geld geben. Ein aus Ratlosigkeit geborener Unwille läßt mich ablehnen. Wir schweigen uns wieder an. Das Ja ist vielleicht nicht falscher als das Nein? Ich lege 20 Dollar drauf. Keine Anstalten, von mir zu gehen. Ich finde aufpäppelnde Worte, streiche dem Kind über den Arm. Es ändert nichts, beide verstehen. Ein schwaches Lächeln, noch nicht zerbrochen. Er geht. Es ist unmöglich.

Auf dem Weg zurück. Im Köcherbaumwald ein paar Kilometer nördlich von Keetmanshoop hätte ich noch stundenlang auf einem Felsen sitzenbleiben können. Es fällt leicht, sich der Jahrhunderte alten europäischen Chimäre ursprünglicher afrikanischer Landschaften hinzugeben, beim stillenden Blick auf die erhabene Weite in der kolonialen Gleichsetzung des Kontinents mit Natur zu verweilen und deren Prärogativ über alles Menschliche zu akzeptieren, zu naturalisieren, bald alles unbemerkt bewußt zu rassifizieren. Beschreibungen gesellschaftlicher Ordnung – vor allem der vermeintlichen Unordnung der Anderen – die sich weder alter herabsetzender Klischees bedienen, noch sich neuen Verwertungs- und Leugnungsdiskursen („Africa rising“) verschreiben, sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Schwer zu erringen sind Beschreibungen, die es nicht schlecht meinen und auch nicht gut, etwa in der Tradition des allweihnachtlichen afrikanischen Posterkindes – des ersten schwarzen Menschen im Leben der meisten weißen MittelschichtseuropäerInnen –, Beschreibungen, die hingegen die Kraft der Empörung bewahren und mit dem Glück des Staunens über den Unterschied verbinden zu offenen, jedoch ausreichend präzisen und tragenden Erklärungen in einer unübersichtlichen Welt. Vielleicht sind auch sie nichts weiter als schönes Licht am Horizont. Gewiß ist, daß es auf dem eingelebten Weg hin zur Beschreibung zuweilen recht dunkel wird.

Mary steht nicht an der Kreuzung. Ich bin fürchterlich zu spät. Vielleicht ist sie nach Hause zurückgegangen, weil sie keine Lust mehr hatte, umsonst zu warten? Ich will mein Wort halten und fahre abseits der Hauptstraße nach Tses hinein. Einfache Ziegelbauten, Wellblechhütten, Kompartimente aus vom Wind zerrupften Planen. Wieder überall zerbrochenes Glas und verblichene Plastiktüten im Sand. Was bewirkt die Präsenz der „Peace Corps“ hier eigentlich? Ich frage nach Mary mit den drei Kindern und werde von einer zur nächsten Person verwiesen, die wissen könnte, wo sie sich befindet. Keine Mary. Immer tiefer fahre ich in den Ort, immer mehr Augenpaare haften an mir. Neugierig oder argwöhnisch oder verständnislos? Ich weiß es nicht. Es beschleicht mich jedoch das Gefühl, daß ich in etwas hineinsteuere, aus dem ich nicht mehr so leicht herauskomme. Inmitten anderer Kinder und sorgender Frauen erkennt mich an einer Ecke Marys ältester Sohn wieder. Ich werde zum Spaza-Shop des Ortes weitergeleitet. Dort torkelt ein ausgezehrter Mann in biblischen Lumpen auf meinen Wagen zu. Ein anderer möchte wissen, ob ich ihm bei der Begleichung seiner Stromrechnung … Wohl mein Nein antizipierend lacht er seine eigene Bitte weg, bevor er sie zuende gesprochen hat.

Eine Sekunde lang bin ich froh, als Mary endlich aus dem Laden tritt und auf mich zustürmt. So bin ich die Männer los. Mein Suchen nach ihr deutet sie als großen Liebesbeweis und kriegt sich gar nicht mehr ein vor Freude. Sie umarmt mich euphorisch. Gott habe mich gesendet. Ich erkläre so nüchtern wie möglich, ich sei ja zu spät gewesen und da hätte ich mir gedacht … Was eigentlich?! Jetzt kann auch ich es kaum fassen. Daß ich uns sehenden Auges in den ethnographischen Begegnungsklassiker materiell-emotionaler Bedeutungsasymmetrie gebracht habe. Es ist eine der unangenehmeren Arten ohnmächtiger Macht, durch freundliches Verhalten aus existentiellen Nöten erwachsene Erwartungen zu wecken, die am Ende oft nur durch harsche Abweisung zu begraben sind. Mary läßt mich nicht mehr los, streichelt mich an Rücken und Armen, küßt mich in den Hals. Verlegen versuche ich Distanzierung durch ein Gespräch. Sie ist angetrunken. Nein, an der Kreuzung sei sie gar nicht gewesen, denn der Mann mit den Ziegen für ihre Parzelle sei noch nicht erschienen … Ich gebe ihr zu verstehen, daß ich weiterfahren muß, um vor Anbruch der Dunkelheit zurück in Windhoek zu sein. Sie versteht. Enttäuschung und Traurigkeit machen sich breit. Ob ich ihr nicht aushelfen könne, damit sie Windeln für das Baby und Milch kaufen könne? Ich bin skeptisch, überfordert, und bitte sie in den Wagen, mit dem wir erstmal aus dem Blickfeld der Umstehenden um die Ecke fahren. Ich gebe ihr 150 namibische Dollar, knapp zehn Euro. Sie bedankt sich sehr. Nach kurzem Zögern bitte ich sie, das Geld nicht für Alkohol auszugeben. Entsetzt schaut sie mich an: Nein, natürlich nicht! Ich sähe doch, wo und wie sie lebe. Sie sei arm, alle hier seien arm. Sie wisse weder ein noch aus. Sie wolle, daß es ihren Kindern eines Tages besser gehe, sie tue alles für sie, aber es sei hart. „We are suffering a lot!“ Es ist derselbe Satz wie tags zuvor von der Rückbank. Jetzt sitzt sie neben mir und fängt an zu weinen. Bitterlich, verzweifelt. Der Alkohol sei falsch, aber sie wisse manchmal nicht, wie es anders auszuhalten. Sie kneift die Augen zusammen und pocht sich mit den Handballen gegen den Kopf: „You know, it is stress, stress, stress!“. Jetzt bin ich diejenige, die streichelt. Ich suche nach einem Satz mit Wahrheitsgehalt und hoffe, sie hört nicht, daß ich wenig überzeugt bin: „You will be fine.”, „It will become better one day.”, „There is hope.” Es gibt Situationen und Gegenden, in denen Religiosität als allgemeine Überlebensstrategie tatsächlich Sinn ergibt. „You need to believe.” Mary nickt.

Ein paar Minuten sitzen wir so. Ein paar Minuten bringe ich es fertig, mich einem Menschen empathisch, aber mit stabiler Distanz zuzuwenden. Dann breche auch ich ein. Mit pappigen Bierfingern wischt mir Mary die stillen Tränen von den Wangen. Weit und breit kein Taschentuch. Sie macht Anstalten, mir den Faden Rotz von der Nase zu kneifen, wie bei einem Baby. Ich ziehe mein Oberteil vor und möchte mich in Luft auflösen. Aus ein paar Metern Entfernung haben zwei Frauen die Szene offenbar schon seit einer Weile beobachtet. Mary ruft sie herbei und stellt sie mir als ihre leiblichen Schwestern vor. Durchs offene Fenster fragt die eine – den Flachmann hat sie zuvor am Boden abgestellt -, ob ich ihr in Windhoek einen Job beschaffen könne. Eine Frage, die mir seit gestern schon mehrmals gestellt worden ist. Die andere Schwester verkündet, sie wolle einen weißen Mann. Warum sie meine, daß die besser seien als schwarze? Einen weißen europäischen Mann, präzisiert sie. Mein müder Versuch, ihr das auszureden, endet in allgemeinem Schweigen. Es gibt tatsächlich nichts, was ich für sie tun kann. Ein letztes Mal flackert Marys diffuse Hoffnung auf: Auf dem Weg nach Südafrika würde ich doch bestimmt ein weiteres Mal über Tses fahren?! Während ihre Schwestern für mich antworten, frage ich mich, was wahrscheinlicher ist: ob Mary jemals in ein Flugzeug steigen oder Auto fahren wird. Benommen verabschieden wir uns.

Die Silhouetten der drei Schwestern zittern und hüpfen im Rückspiegel, als ich den Weg zurück auf die fast schlaglochfreie B1 fahre. An der Kreuzung macht ein Mittdreißiger mit Kind an der Hand Zeichen, daß er mitgenommen werden möchte. Sein vierjähriger Sohn wird die gesamte Fahrt über einen kurzen trockenen Husten husten. Er wolle mit der Mutter, die in Gibeon lebe, morgen nach Mariental, um einen „private doctor“ aufzusuchen. Mehrmals habe er ihr schon einen Heiratsantrag gemacht, aber sie wolle einfach nicht. Vielleicht habe sie einen anderen gefunden. Immer wenn er etwas Geld habe, versuche er, zwischen Tses und Gibeon hin- und herzufahren, damit der Junge beide Eltern um sich habe. „It’s not easy.“. Vier Wochen nach der Geburt habe sie ihn abstillen müssen, weil sie woanders habe Arbeit suchen gehen müssen. In Tses gebe es nichts. Alle hofften daher auf die Jobs, die die neue Glasfabrik schaffen werde. Es hänge aber gerade am „Environmental Impact Assessment“. Das habe er auf Facebook gelesen. Er selbst habe nach dem Abitur ein paar Jahre lang als Kassierer, Tankwart, Kurier, … in Windhoek gearbeitet. Aber die Probleme hätten sich dort nur so aufgetürmt. Eines Tages habe er entschieden, daß er zurück in den Süden müsse. Er wollte nicht in Windhoek sterben. Die Narbe im Gesicht sei von damals. Ein zackiger Canyon zieht sich über seine rechte Hälfte. Er wisse nur noch, daß ihn jemand nachts überfallen und mit einem scharfen Ziegel auf ihn eingeschlagen habe. Im Krankenhaus hätten sie mit dem Nähen bis zum Morgen warten müssen, zu viel Alkohol im Blut. Heute trinke er nicht mehr. Es sei nicht leicht, trocken zu werden, aber er habe es geschafft. Motorik und Langsamkeit sprechen für Wunsch statt Wirklichkeit. Oder sind das die Spätfolgen?

Das Licht wird weicher, nur noch 200 Kilometer. Erst als ich an den Straßenrand fahre für ein Photo von einem Schild, das den Verlauf des Wendekreises markiert, kommen meine neuen Mitfahrer und ich ins Gespräch. Sie sind auch nicht von hier. Simbabwe. Harare, Export, Import, Rehoboth. Nach Möglichkeit nicht mehr über Musina. Südafrika sei zu stressig, in Namibia würde man wenigstens nicht ständig angegriffen.

Die Sonne neigt sich. Kurz vor Windhoek wird es kurvig. Ich fahre am Limit des Verantwortlichen. Ein teures Auto mit abgedunkelten Scheiben ist dicht hinter mir, drängelt. Als es mich endlich überholt, erkenne ich das grüne Nummernschild der Behördenflotte. Wie viele Menschen die wohl mitnimmt?

*Namen geändert

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